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Büffel m. (<14.Jh.). Spmhd. büffel. Entlehnt aus frz. buffle, das auf spl. bufalus, Nebenform von bubalus zurückgeht. Dieses stammt aus gr. boúbalos, einer unklaren Ableitung von gr. bous f./m. ‘Rind’, die ursprünglich ‘Gazelle’ bedeutet (‘das rind-ähnliche Tier’?), dann aber unter dem Einfluß des Grundworts auf den Büffel übertragen wird. Die Büffel waren früher Arbeitstiere, deshalb büffeln ‘hart arbeiten’ (wonach später ochsen).

 

Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin: 23 1999, S. 143.

büffeln intr mühsam Wissen sich aneignen; geistlos auswendiglernen; unter Mühen und mit wenig Verstand lernen. Hergenommen von der schweren Arbeit des Büffels als Zugtier; wohl auch beeinflußt von “buffen, puffen = schlagen” (mit Prügelandrohung oder -nachhilfe lernen). 15. Jh., vor allem schül und stud

 

 

Küpper: Wörterbuch der Umgangssprache. Berlin: 2000.